Das Haus Marteau ist flügge geworden

Die Internationale Begegnungsstätte des Bezirks Oberfranken

Das Haus Marteau ist flügge geworden

 Die Internationale Begegnungsstätte des Bezirks Oberfranken bietet Musikbegegnung nicht nur am Stammhaus an, sondern geht auch in der Region auf Reisen.

Idyllisch gelegen im nördlichen Ostoberfranken, ist das Haus Marteau seit Jahrzehnten eine exquisite Adresse für die Begegnung mit der Musik. Aber man muss zu dieser etwas versteckten Perle in Lichtenberg hinwollen, um von dem dortigen reichhaltigen Angebot in Sachen Musikvermittlung zu profitieren. Damit auch diejenigen Weiterbildungsaspiranten, die das aus irgendwelchen Gründen nicht können, von der Kompetenz des Hauses Marteau etwas abbekommen, gibt es seit 2010 ein Programm, das die Veranstaltungen der Internationalen Begegnungsstätte Oberfrankens punktuell im ganzen Bezirk anbietet. Ob in Coburg oder Pegnitz, in Forchheim oder Marktredwitz – das Haus Marteau ist präsent, und das zudem in repräsentativen Räumlichkeiten.

So wird am 29. April an einem originellen Ort, nämlich im Deutschen Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt, ein Meisterkurs für Violoncello von Prof. Reiner Ginzel angeboten. Am 3. Juni sind die Nachwuchsklarinettisten dran, wenn sie sich in Oberkotzau (Christuskirche) von der Kompetenz Prof. Ulf Rodenhäusers etwas abschauen wollen. Zwei besonders prominente Künstler gastieren im Juli in Oberfranken: Cheryl Studer bietet am 1. Juli einen Meisterkurs für Gesang im Altenstädter Schloss zu Pegnitz an, während Bernd Glemser am 22. Juli die flinken Finger zum Meisterkurs für Klavier nach Kloster Banz bittet. Auch in den Sommerferien und im Herbst geht es mit dem Programm „Haus Marteau auf Reisen“ weiter, u.a. in Kulmbach (Mönchshof-Museen), Selb (Rosenthal-Theater), Neustadt bei Coburg (Rathaus), Marktredwitz (Egerland Kulturhaus), Forchheim (St. Gereon) und Stegaurach bei Bamberg (Bürgersaal).

Natürlich ruhen derweil die Aktivitäten im Lichtenberger Stammhaus nicht. So wird der Geigenvirtuose Christian Altenburger im April einen fast einwöchigen intensiven Meisterkurs für Violine anbieten (26.-30.4.), und ab Anfang Mai widmet sich Prof. Wolfgang Gaag, einst Solohornist der Bamberger Symphoniker, dem ambitionierten Nachwuchs seines Fachs (2.-6.5.). Der Bratschennachwuchs darf sich ab 9. Mai auf den Meisterkurs für Viola mit Prof. Hariolf Schlichtig freuen, während die zweite Maihälfte ganz der Sangeskunst gewidmet ist. Nach einem Orientierungskurs für junge Sänger (16.-21.5.) wird der fortgeschrittene vokale Nachwuchs Ende Mai von Thomas Quasthoff, einem Künstler von Weltformat, im Meisterkurs für Gesang unterrichtet.

 

 

Copyright Fotos:
Haus Marteau, Innenansicht, Foto © Bezirk Oberfranken
Haus Marteau, Außenansicht, Foto © Bezirk Oberfranken
Haus Marteau, Innenansicht, Foto © Bezirk Oberfranken

 

Martin Köhl
24.03.2016

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