Der Wahrheit auf der Spur

Die Kreuzgangspiele Feuchtwangen zeigen „Kiss me, Kate“ und „Luther“

Der Wahrheit auf der Spur

 Die Suche nach der Wahrheit ist etwas Grundsätzliches und Existenzielles; sie ist etwas Ur-Menschliches. Im Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums widmen sich die Kreuzgangspiele den großen Wahrheiten und der ewigen Suche danach. Die Figuren aller Kreuzgang-Produktionen befinden sich entweder auf dieser Suche oder sie verteidigen diese, andere wiederum stoßen ganz unvermittelt auf die Wahrheit des eigenen Lebens. Im über 1000-jährigen Kreuzgang und im Nixel-Garten an der historischen Stadtmauer, beides Orte der Geschichte mit besonderen Atmosphären, nehmen die Kreuzgangspiele das Publikum mit auf diese Suche. Mit der Inszenierung von „Kiss me Kate“ setzt Intendant Johannes Kaetzler die Tradition der Feuchtwanger Shakespeare-Bühne fort.

Zum fünfhundertjährigen Reformationsjubiläum bringen die Kreuzgangspiele in einer Uraufführung die wichtigsten Stationen im dramatischen Leben Martin Luthers auf die Bühne – von seinem Entschluss, Mönch zu werden, über die großen Glaubensauseinandersetzungen und ihrer Kulmination beim Reichstag in Worms bis hin zum Reichstag in Augsburg, bei dem Kaiser Karl V. das protestantische Glaubensbekenntnis zu dulden beginnt. Luther wird auf der Bühne erlebbar als Mensch seiner Zeit, die gekennzeichnet ist durch massive Umwälzungen und Widersprüche.

Für Kinder und Familien inszeniert Cornelius Henne „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Michael Ende und für junge Erwachsene ab 14 Jahren steht 2017 ein Jugendbuch-Klassiker auf dem Spielplan und zugleich ein Erfolgsstück auf vielen Bühnen der Republik: Wolfgang Herrndorfs Kultroman „Tschick“. Zudem präsentieren die Kreuzgangspiele wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm in den beiden Reihen Kreuzgangspiele extra und Kreuzgangspiele klassik.

Weitere Informationen und Karten im Netz unter www.kreuzgangspiele.de.

 

Fotocredits:
Kreuzgangspiele Feuchtwangen, Foto © Nicole Brühl


30.03.2017

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