LIMINALE - Festival der Freien Theater

Zweite Ausgabe vom 27. bis 29. April im Nürnberger Z-Bau

LIMINALE - Festival der Freien Theater

 Es ist wieder so weit, nach einem schönen Auftakt im November 2015, lädt die LIMINALE an drei Tagen im April wieder zu einem vielfältigen Theatertreiben der regionalen freien Szene ein. Dabei sind vom klassischen Theater über Performances bis hin zu Improvisations- und Kinder-/Jugendtheater verschiedenste Theatergattungen vertreten, auch Gastspiele versteht sich und ebenso schöne Festivalpartys.

Vieles hat sich getan seit der ersten LIMINALE: Einige der Freien Theatergruppen haben sich zum Liminale e.V. zusammengeschlossen und führen inhaltlich durch die diesjährige Ausgabe. Der Z-Bau wiederum hat in den letzten anderthalb Jahren ein Angebot an freien Theaterproduktionen aufgebaut, so spielten nach der LIMINALE 2015 u. a. die Theater Zwangsvorstellung und Thevo, Matthias Egersdörfer oder auch die mazedonisch-deutsche Koproduktion Fictional State hier. Auch die LIMINALE selbst wird dieses Jahr ein wenig anders aussehen, die Spieltermine sind nacheinander, sodass jeder Gast die Möglichkeit hat, alle Vorführungen zu sehen, und anstelle der Podiumsdiskussionen findet ein Theaterbrunch statt, bei dem sich das Publikum zu den TheaterakteurInnen setzen und über festgelegte Themen aus den Bereichen Politik und Theater diskutieren kann.

Unter anderem mit dabei sind dieses Jahr das Theater Thevo mit „Wo ist Faris?“, die Kooperationsperformance zwischen dem Theaterlabor aus Nürnberg und dem Lalish Theaterlabor aus Wien, „Also spricht Gilgamesh / Version I“, das Russische Theater mit „Rabbits-Shmabbits“, die Neue Bühne Nürnberg mit „Fleisch“, 6aufKraut mit „Der Krippenbeisser“, das Purzel- Traumtheater mit „Eisi Eisbär und die verzauberte Eisprinzessin“, das Theater Morgenroth und Schwester lädt zu der Schatzsuche „Komm, wir finden einen Schatz“ ein, das Theater Zwangsvorstellung zu „Jonestown“, SAM & Co aus Erlangen zeigt „Von Mutter zu Mutter“, Das Theaterprojekt spielt „Katarakt“, das feministische Frauenkollektiv hannsjana aus Berlin zeigt „Sideboard Manifesto“ und Selina Bock führt Kinder ins Theaterspielen ein. Musikalisches gibt es von den DJ-Teams Rainer Ruder und die kleine Mo „A good life is the best revenge“ und Kill Me I Wanna See Blood.

Neben Tagespässen (15 €/20 €) und Festivalausweisen (30 €/35 €) wird es Einzeltickets (10 €/15 €) geben. Tickets für den Eröffnungsabend kommen auf 5 € bzw. 10 €, der Einzeleintritt zu den Konzerten und Partys kostet 5 €.

 

Fotocredits:
Liminale, Weißwurstjahre, Foto © Simeon Johnke


30.03.2017

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