DAS 19. JAHRHUNDERT 2.0 - WEGE IN DIE MODERNE

WELTAUSSTELLUNGEN, MEDIEN UND MUSIK IM 19. JAHRHUNDERT

DAS 19. JAHRHUNDERT 2.0 - WEGE IN DIE MODERNE

 DIE NEUKONZEPTION DER DAUERAUSSTELLUNG DES GMN VON DER FRANZÖSISCHEN REVOLUTION BIS ZUM ERSTEN WELTKRIEG

 

Seit 2010 arbeitet eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Frau Dr. Jutta Zander-Seidel (Leiterin der Sammlungen Textilien und Schmuck, Mitglied der Generaldirektion, Leiterin des Programmbereichs Sammlungen) intensiv an der Aufarbeitung des Bestandes des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg mit gezieltem Blick auf die Objekte des 19. Jahrhundert. Die von der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des „Paktes für Forschung und Innovation“ geförderte Maßnahme umfasst umfangreiches Arbeiten an den Beständen aller Sammlungen aus der Zeit von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Die bisherige Dauerausstellung des Museums zeigt nur einen Bruchteil des Vorhandenen, eingebettet in die Konzeption einzelner Abteilungen. Die Sonderausstellung, die aus dem Forschungsprojekt hervorgeht, soll das ändern und gleichzeitig die Einrichtung einer umfassenden Dauerausstellung maßgeblich vorbereiten. Hierfür wurden zahlreiche Schätze der Museensammlungen gehoben und in einen neuen, zusammengehörigen Kontext geworfen, der die Objekte des 19. Jahrhundert zu einer interessanten Perspektive vereint. Die 2002 eröffneten Dauerausstellungen „Bürgerliche Kunst und Kultur des 19. Jahrhunderts“ und „Kleiderwechsel“ stehen Pate. Nun wird das 19. Jahrhundert als Ausgangspunkt der heutigen, multimedialen Gesellschaft thematisiert. Es werden drei thematische Einheiten aufbereitet, die exemplarisch für die vielfachen Innovationen, Widersprüche und Irrwege jener Zeit stehen:

 

Weltausstellungen waren die ersten globalen Großveranstaltungen, Umschlagplatz für neue Waren und Ideen, Orte nationaler Selbstdarstellung. Die explosionsartig wachsende Medienlandschaft (Medienexplosion) erzeugte dank neuer Reproduktionsmittel eine wahre Informationsflut. Und auch Musik war im 19. Jahrhundert allgegenwärtig: sie ertönte aus bürgerlichen Salons, in neu errichteten Konzertsälen und aus Grammophon-Trichtern (Musikkultur).

 

 

1851 fand die erste Weltausstellung in London statt und startete als fulminante Leistungsschau. Der technische Fortschritt wurde mit zentralen Themen wie Energie, Metallverarbeitung und Mobilität vergleichend und stolz dekliniert. Gleichzeitig lassen sich an den jeweiligen Weltausstellungen und ihren Objekten historische Tendenzen in Kunst und Kunsthandwerk ablesen und dienen sie als Meilensteine mit Bezug auf neue Stilformen und Stilvorbilder (Arts-and-Craft-Bewegung, Jugendstill u.a.). Das Bayerische Gewerbemuseum, dessen Sammlung heute als Dauerleihgabe im GNM aufbewahrt wird, erwarb über 1.200 Objekte auf den Weltausstellungen in Wien 1873, Philadelphia 1876, Paris 1878, Paris 1889, Chicago 1893 und Paris 1900. Sie sind bedeutende Zeitzeugen mit Symbolcharakter. Bisweilen auch für die Konstruktion nationaler Identität. Mit der so genannten Hindelooper Stube besitzt das Museum ein Konvolut von 272 Objekten, anhand derer sich eine solche Inszenierung am konkreten Beispiel einer „Bauernstube“ nachvollziehen und kritisch hinterfragen lässt. Die Weltausstellungen öffneten ferne Welten für breite Publikumsmassen und formten auf diese Weise gleichermaßen mentalitätsgeschichtliche Veränderungen wie sie den globalen transkulturellen Austausch beförderten. Das Museum ist im Besitz von Objekten aus China, Japan, dem Osmanischen Reich und Persien, die von Weltausstellungen stammen.

Doch nicht nur die Beziehungen auf internationaler, interkultureller Ebene fanden im 19. Jahrhundert eine reife Zeit. Die Veränderungen in der privaten und öffentlichen Kommunikation im 19. Jahrhundert holten die Gesellschaft wieder und wieder ein. Nicht nur das Kunstwerk fand zum Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit. Die Alltagswelt ging ihr weit voraus. Ein stark veränderter Nachrichtentransfer vollzog sich mit sämtlichen Für und Wider immer stärker, immer schneller und mit weitreichenden Folgen. Verschiedene Aspekte stellen die Ausstellungsmacher bei ihrem Blick auf das Phänomen "Medienexplosion" in den Vordergrund.

 

Der Fortschritt der Technik schafft kurze Kommunikationswege und -formen und verändert dadurch die Sozialbeziehungen. Das Museum verfügt über eine Fülle von Objekten wie Briefsteller, besondere Schreibmittel und -utensilien (Stahlfeder, Schreibmaschine, standardisiertes Briefpapier, Postkarten) sowie Schreibmöbel, mittels derer die neuen Kommunikationspraktiken erleichtert und kultiviert wurden. Nicht nur der private Austausch entwickelt sich. Immer stärker wird eine öffentliche Meinung gebildet und mit technischen Innovationen beflügelt. Neue Informationsmöglichkeiten entstehen. Die massenhafte Manipulation der öffentlichen Meinung nimmt ihren Lauf. Das Aufstreben der kommerziellen Werbung ist vorprogrammiert. Schließlich erwächst die moderne Unterhaltungsindustrie. T.W. Adorno kritisiert später die Kulturindustrie. Erich Fromm spricht vom sozialen Kitt. Das Spiel mit dem Schein veränderte die Wahrnehmung der Bildwelt und förderte die Entwicklung eines modernen Massenpublikumsgeschmacks. Diese Lust an immer neuen visuellen Reizen und illusionistischen Effekten lässt ein um die Jahrhundertwende entstandenes Magazinstereoskop auch heute noch unmittelbar erfahrbar werden.

 

Bei genauer Betrachtung beispielsweise der Musikkultur stellt sich die Frage: "Wer musiziert was in welchem Kontext". Das fokussieren die Macher der Ausstellung im dritten großen Themenkomplex. Das Hammerklavier beispielsweise revolutioniert große Teile des Musiklebens mit all seinen Gepflogenheiten und Gegebenheiten. Der Bürger von Welt musiziert. Die Bürgerin von Welt hinterfragt diese Entwicklung: 1852 bemerkte die Schriftstellerin Johanna Kinkel mit leicht ironischem Unterton: „Warum gerade die Musik eine so ausschließliche gesellschaftliche Mode geworden ist, begreife ich nicht. Ein gebildetes Haus, in dem kein Clavier stünde, gälte für eine Unmöglichkeit. Mädchen, die kein Gedicht richtig vorlesen können, lernen dennoch singen. Kaum, dass man eine Gesellschaft besuchen kann, ohne Musik ausstehen zu müssen, und was für entsetzliche Musik!“ (aus: Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht, Brief V, London 1852, S. 37f.)

 

Die am 27.03.2014 eröffnende Sonderausstellung wird somit zum Gradmesser einer inhaltlichen, aber auch technischen Ausgestaltung der folgenden Dauerausstellung und dient auch als Probelauf für das dazu gehörige Konzept zur Vermittlung. Gespannt darf auf Objekte geblickt werden, die aus dem Verborgenen geholt und ins Licht gestellt werden. Gespannt darf der Zusammenbau vieler Sammlungsobjekte erwartet werden, denn das Konzept des Museums klingt vielschichtig und viel versprechend.

 

 

 

Wege in die Moderne

Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert

27.03. – 21.09.2014

 

Di - So    10 - 18 Uhr

Mi           10 - 21 Uhr

 

Germanisches Nationalmuseum
Hausanschrift

Kartäusergasse 1

90402 Nürnberg

 

 

 

PROGRAMM-ANGEBOTE

THEMENFÜHRUNGEN

Unterwegs in die Moderne. Rundgang durch die Ausstellung

Die epochalen Weltausstellungen, die Revolution der Medienlandschaft und die bis heute wirksamen Neuerungen in der Musikkultur verdeutlichen die beginnende Vernetzung der Welt nach 1800. Erfahren Sie Grundlegendes zum historischen Kontext, bestaunen Sie

originale Exponate der Weltausstellungen, lassen Sie sich entführen in die Frühzeit der Massenmedien und der Unterhaltungsindustrie.

 

Musikkultur: Elitäres Vergnügen und Massenphänomen

In dieser Themenführung begleiten wir Sie in die bedeutende Sammlung von Musikinstrumenten des Germanischen Nationalmuseums, die faszinierende  Klangwerkzeuge vom 16. bis zum 20. Jahr hundert vereint. Anschließend steht der Rundgang in der Sonderausstellung „Wege in die Moderne“ zum Thema „Musik“ auf dem Programm.

 

Kunstgewerbe: Luxuriöses für den Alltag

Die Mustersammlung des Bayerischen  Gewerbemuseums vereinte exquisite Stücke, die größtenteils auf den Weltausstellungen erworben wurden. Auf diese Weise kamen auch außereuropäische Kunstwerke nach Nürnberg. Die Führung verbindet den Rundgang im Gewerbemuseum mit dem Besuch des Themenschwerpunktes „Weltausstellung“ der Sonderausstellung.

 

BUCHUNG UND INFORMATION

Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)

E-Mail: erwachsene@kpz-nuernberg.de · Telefon:

 Das 19. Jahrhundert 2.0 - Wege in die Moderne

Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert

Die Neukonzeption der Dauerausstellung des GMN von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg

 

Seit 2010 arbeitet eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Frau Dr. Jutta Zander-Seidel (Leiterin der Sammlungen Textilien und Schmuck, Mitglied der Generaldirektion, Leiterin des Programmbereichs Sammlungen) intensiv an der Aufarbeitung des Bestandes des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg mit gezieltem Blick auf die Objekte des 19. Jahrhundert. Die von der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des „Paktes für Forschung und Innovation“ geförderte Maßnahme umfasst umfangreiches Arbeiten an den Beständen aller Sammlungen aus der Zeit von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Die bisherige Dauerausstellung des Museums zeigt nur einen Bruchteil des Vorhandenen, eingebettet in die Konzeption einzelner Abteilungen. Die Sonderausstellung, die aus dem Forschungsprojekt hervorgeht, soll das ändern und gleichzeitig die Einrichtung einer umfassenden Dauerausstellung maßgeblich vorbereiten. Hierfür wurden zahlreiche Schätze der Museensammlungen gehoben und in einen neuen, zusammengehörigen Kontext geworfen, der die Objekte des 19. Jahrhundert zu einer interessanten Perspektive vereint. Die 2002 eröffneten Dauerausstellungen „Bürgerliche Kunst und Kultur des 19. Jahrhunderts“ und „Kleiderwechsel“ stehen Pate. Nun wird das 19. Jahrhundert als Ausgangspunkt der heutigen, multimedialen Gesellschaft thematisiert. Es werden drei thematische Einheiten aufbereitet, die exemplarisch für die vielfachen Innovationen, Widersprüche und Irrwege jener Zeit stehen:

 

Weltausstellungen waren die ersten globalen Großveranstaltungen, Umschlagplatz für neue Waren und Ideen, Orte nationaler Selbstdarstellung. Die explosionsartig wachsende Medienlandschaft (Medienexplosion) erzeugte dank neuer Reproduktionsmittel eine wahre Informationsflut. Und auch Musik war im 19. Jahrhundert allgegenwärtig: sie ertönte aus bürgerlichen Salons, in neu errichteten Konzertsälen und aus Grammophon-Trichtern (Musikkultur).

 

 

1851 fand die erste Weltausstellung in London statt und startete als fulminante Leistungsschau. Der technische Fortschritt wurde mit zentralen Themen wie Energie, Metallverarbeitung und Mobilität vergleichend und stolz dekliniert. Gleichzeitig lassen sich an den jeweiligen Weltausstellungen und ihren Objekten historische Tendenzen in Kunst und Kunsthandwerk ablesen und dienen sie als Meilensteine mit Bezug auf neue Stilformen und Stilvorbilder (Arts-and-Craft-Bewegung, Jugendstill u.a.). Das Bayerische Gewerbemuseum, dessen Sammlung heute als Dauerleihgabe im GNM aufbewahrt wird, erwarb über 1.200 Objekte auf den Weltausstellungen in Wien 1873, Philadelphia 1876, Paris 1878, Paris 1889, Chicago 1893 und Paris 1900. Sie sind bedeutende Zeitzeugen mit Symbolcharakter. Bisweilen auch für die Konstruktion nationaler Identität. Mit der so genannten Hindelooper Stube besitzt das Museum ein Konvolut von 272 Objekten, anhand derer sich eine solche Inszenierung am konkreten Beispiel einer „Bauernstube“ nachvollziehen und kritisch hinterfragen lässt. Die Weltausstellungen öffneten ferne Welten für breite Publikumsmassen und formten auf diese Weise gleichermaßen mentalitätsgeschichtliche Veränderungen wie sie den globalen transkulturellen Austausch beförderten. Das Museum ist im Besitz von Objekten aus China, Japan, dem Osmanischen Reich und Persien, die von Weltausstellungen stammen.

Doch nicht nur die Beziehungen auf internationaler, interkultureller Ebene fanden im 19. Jahrhundert eine reife Zeit. Die Veränderungen in der privaten und öffentlichen Kommunikation im 19. Jahrhundert holten die Gesellschaft wieder und wieder ein. Nicht nur das Kunstwerk fand zum Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit. Die Alltagswelt ging ihr weit voraus. Ein stark veränderter Nachrichtentransfer vollzog sich mit sämtlichen Für und Wider immer stärker, immer schneller und mit weitreichenden Folgen. Verschiedene Aspekte stellen die Ausstellungsmacher bei ihrem Blick auf das Phänomen "Medienexplosion" in den Vordergrund.

 

Der Fortschritt der Technik schafft kurze Kommunikationswege und -formen und verändert dadurch die Sozialbeziehungen. Das Museum verfügt über eine Fülle von Objekten wie Briefsteller, besondere Schreibmittel und -utensilien (Stahlfeder, Schreibmaschine, standardisiertes Briefpapier, Postkarten) sowie Schreibmöbel, mittels derer die neuen Kommunikationspraktiken erleichtert und kultiviert wurden. Nicht nur der private Austausch entwickelt sich. Immer stärker wird eine öffentliche Meinung gebildet und mit technischen Innovationen beflügelt. Neue Informationsmöglichkeiten entstehen. Die massenhafte Manipulation der öffentlichen Meinung nimmt ihren Lauf. Das Aufstreben der kommerziellen Werbung ist vorprogrammiert. Schließlich erwächst die moderne Unterhaltungsindustrie. T.W. Adorno kritisiert später die Kulturindustrie. Erich Fromm spricht vom sozialen Kitt. Das Spiel mit dem Schein veränderte die Wahrnehmung der Bildwelt und förderte die Entwicklung eines modernen Massenpublikumsgeschmacks. Diese Lust an immer neuen visuellen Reizen und illusionistischen Effekten lässt ein um die Jahrhundertwende entstandenes Magazinstereoskop auch heute noch unmittelbar erfahrbar werden.

 

Bei genauer Betrachtung beispielsweise der Musikkultur stellt sich die Frage: "Wer musiziert was in welchem Kontext". Das fokussieren die Macher der Ausstellung im dritten großen Themenkomplex. Das Hammerklavier beispielsweise revolutioniert große Teile des Musiklebens mit all seinen Gepflogenheiten und Gegebenheiten. Der Bürger von Welt musiziert. Die Bürgerin von Welt hinterfragt diese Entwicklung: 1852 bemerkte die Schriftstellerin Johanna Kinkel mit leicht ironischem Unterton: „Warum gerade die Musik eine so ausschließliche gesellschaftliche Mode geworden ist, begreife ich nicht. Ein gebildetes Haus, in dem kein Clavier stünde, gälte für eine Unmöglichkeit. Mädchen, die kein Gedicht richtig vorlesen können, lernen dennoch singen. Kaum, dass man eine Gesellschaft besuchen kann, ohne Musik ausstehen zu müssen, und was für entsetzliche Musik!“ (aus: Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht, Brief V, London 1852, S. 37f.)

 

Die am 27.03.2014 eröffnende Sonderausstellung wird somit zum Gradmesser einer inhaltlichen, aber auch technischen Ausgestaltung der folgenden Dauerausstellung und dient auch als Probelauf für das dazu gehörige Konzept zur Vermittlung. Gespannt darf auf Objekte geblickt werden, die aus dem Verborgenen geholt und ins Licht gestellt werden. Gespannt darf der Zusammenbau vieler Sammlungsobjekte erwartet werden, denn das Konzept des Museums klingt vielschichtig und viel versprechend.

Copyright Foto: Germanisches Nationalmuseum

 

 

Wege in die Moderne

Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert

27.03. – 21.09.2014

 

Di - So    10 - 18 Uhr

Mi           10 - 21 Uhr

 

Germanisches Nationalmuseum
Hausanschrift

Kartäusergasse 1

90402 Nürnberg

 

 

 

PROGRAMM-ANGEBOTE

THEMENFÜHRUNGEN

Unterwegs in die Moderne. Rundgang durch die Ausstellung

Die epochalen Weltausstellungen, die Revolution der Medienlandschaft und die bis heute wirksamen Neuerungen in der Musikkultur verdeutlichen die beginnende Vernetzung der Welt nach 1800. Erfahren Sie Grundlegendes zum historischen Kontext, bestaunen Sie

originale Exponate der Weltausstellungen, lassen Sie sich entführen in die Frühzeit der Massenmedien und der Unterhaltungsindustrie.

 

Musikkultur: Elitäres Vergnügen und Massenphänomen

In dieser Themenführung begleiten wir Sie in die bedeutende Sammlung von Musikinstrumenten des Germanischen Nationalmuseums, die faszinierende  Klangwerkzeuge vom 16. bis zum 20. Jahr hundert vereint. Anschließend steht der Rundgang in der Sonderausstellung „Wege in die Moderne“ zum Thema „Musik“ auf dem Programm.

 

Kunstgewerbe: Luxuriöses für den Alltag

Die Mustersammlung des Bayerischen  Gewerbemuseums vereinte exquisite Stücke, die größtenteils auf den Weltausstellungen erworben wurden. Auf diese Weise kamen auch außereuropäische Kunstwerke nach Nürnberg. Die Führung verbindet den Rundgang im Gewerbemuseum mit dem Besuch des Themenschwerpunktes „Weltausstellung“ der Sonderausstellung.

 

BUCHUNG UND INFORMATION

Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)

E-Mail: erwachsene@kpz-nuernberg.de · Telefon:

 

Oliver Will
09.01.2014

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