Zum Abschluss noch eine Weltpremiere!

Michael Lerchenberg leitet seine letzte Spielzeit

Zum Abschluss noch eine Weltpremiere!

 Bereits im letzten August ließ Noch-Intendant Michael Lerchenberg die Bombe platzen. Im Juni war schon bekannt geworden, dass er seinen 2018 auslaufenden Vertrag nicht verlängern würde, im August war dann noch nicht mal dieses Enddatum mehr zu halten. Man darf wohl gewiss sein, dass überwiegend persönliche Gründe für diese Entscheidung ausschlaggebend waren, sicherlich gibt es keinen, der noch nicht in der Presse genannt worden wäre. Die Würdigung durch Ministerpräsident Seehofer ließ daraufhin auch nicht sehr lange auf sich warten, es fragt sich nur, wieso Lerchenberg erst seinen Abschied bekannt geben musste, bevor der bayerische Landesvater seine Verdienste dermaßen publikumswirksam anerkennen konnte. Honi soit qui mal y pense…. auch wenn sich Michael Lerchenberg nach eigenem Bekunden sehr darüber gefreut hat, wir können uns trotzdem eines faden Beigeschmacks nicht erwehren.

Doch genug in die Vergangenheit geschaut, die diesjährige Saison steht vor der Tür und Lerchenberg wäre nicht Lerchenberg, wenn er nicht auch zum Abschluss ein grandioses Programm auf die Beine gestellt hätte. Mit einer Uraufführung der besonderen Art warten die Organisatoren in diesem Jahr auf. Hans Jürgen Buchner, vielen besser bekannt unter dem Namen „Haindling“, hat die Musik für das neue Familienmusical „Heidi“ geschrieben. Gemeinsam mit Autorin Eva Toffol und Regisseurin Eva-Maria Lerchenberg-Thöny ist ein Stück entstanden, dass sicherlich schon bei seiner Premiere am 31. Mai die Besucher begeistern wird. Danach folgen bis zum 20. August annähernd 100 Vorstellungen, vom Klassiker über Oper bis hin zum Volksstück. Zum Abschluss der diesjährigen Luisenburg-Festspiele zieht das Team mit einer „Best of“-Show der 14 Spielzeiten unter Intendant Michael Lerchenberg dann zum letzten Mal alle Register. Highlights aus den Luisenburg-Musicalerfolgen “Anatevka”, “Kiss me Kate”, „Rocky Horror Show“, „Cabaret”, „Cats“, „Spamalot” und natürlich den legendären „Blues Brothers“ lassen die Felsen erzittern. Die Topsolisten der letzten Jahre wie Hardy Rudolz, April Hailer, Sophie Berner, Gudrun Schade, Michael Kamp, Andreas Birkner sowie noch manche Überraschungsgäste werden, begleitet von der kultigen „Blues Brothers Band“, ein Konzert der Extraklasse gestalten.

Es sieht so aus, als ob es ganz gut für die Festspiele, auch in der Zukunft laufen würde. Der Vorverkauf läuft gut bis sehr gut, Termine für Zusatzvorstellungen wurden auch schon bekannt gegeben und, nicht zuletzt, mit Birgit Simmler gibt es seit Dezember 2016 auch schon eine Nachfolgerin für den scheidenden Intendanten. Was soll jetzt noch schiefgehen?

Karten und weiterführende Informationen zur Spielzeit, dem Ensemble und vieles mehr findet man im Netz unter www.luisenburg-aktuell.de.

 

Fotocredits:
„CATS“, Foto © Florian Miedl
„Heidi“, Foto © Florian Miedl


01.06.2017

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