Farben des Senegal – ein fotografisches Kaleidoskop

Ausstellung vom 26.09.-12.11.2017 im Bistumshaus St. Otto in Bamberg

Farben des Senegal – ein fotografisches Kaleidoskop

 Farbenfrohe Tücher, prächtige Häuser der Kolonialzeit, traditionelle Gewänder: In den Straßen des Senegal geht es bunt zu. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der senegalesischen Gesellschaft wider - der Alltag der Menschen ist reich an Volksgruppen, Sprachen, Traditionen und Lebensweisen. Die Ausstellung ‚Farben des Senegal‘ möchte diese Vielfalt des senegalesischen Lebens in und rund um die Bamberger Partnerdiözese Thiès einfangen. Anlass der Fotoausstellung ist das 10-jährige Partnerschaftsjubiläum der Diözesen Bamberg und Thiès (Senegal). Die 28 Fotografien von Dr. Ulrike Roppelt und Dr. Hendrik Bachmann sind als vielschichtige Blitzlichter des Alltags von Menschen im Senegal zu verstehen. Sie schließen an den ureigenen Vorstellungen von Welten an und gestalten sie mit, denn unsere Weltbilder sind immer auch geprägt davon, wie andere Menschen das Geschehen ‚ablichten‘. Das fotografische Kaleidoskop richtet die Aufmerksamkeit auf vermeintlich Selbstverständliches oder bislang Fremdes und lässt abstrakte Zusammenhänge konkret fassbar und nachvollziehbar werden: die Spannung zwischen Stammestradition und Moderne, das Miteinander der Religionen, die Rolle der Frau in der Gesellschaft, Fluchtgeschichten und die Herausforderungen in Bezug auf Bildung, Natur und Umwelt. Die Fotografien zeigen sowohl die Schönheit als auch die Verletzlichkeit des Senegal, wollen begeistern und zum Nachdenken anregen, die reichhaltigen Ressourcen, aber auch die Widersprüche des Lebens im Senegal aufgreifen. Die Ausstellung wurde vom Diözesan-Erwachsenenbildungswerk in Kooperation mit der KEB - Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg und dem Referat Weltkirche erstellt und kann auch als Wanderausstellung ausgeliehen werden. Die Vernissage findet am Dienstag, 26. September 2017, 18.00 Uhr im Bistumshaus St. Otto statt.  

 

Fotocredits:

Fotos © Dr. Ulrike Roppelt und Dr. Hendrik Bachmann

pm/red
06.09.2017

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