Der Beschluss steht fest

Errichtung einer neuen Interimsspielstätte für das Landestheater Coburg auf dem Güterbahnhofsgelände

Der Beschluss steht fest

 Einstimmig hat der Coburger Stadtrat in seiner Sondersitzung am Donnerstag, 15. Februar 2018 entschieden, ein Globe-Theater am Güterbahnhofgelände als Interimsspielstätte für das Landestheater Coburg und darüber hinaus als dauerhafte Kulturstätte zu errichten.

Für den designierten Intendanten des Landestheaters Coburg Dr. Bernhard F. Loges endet mit dieser Entscheidung des Stadtrats eine Zeit der Planungsunsicherheit. Pläne für die kommenden Spielzeiten können nun umgesetzt und Verträge, etwa mit künftigen Regieteams, geschlossen werden. „Ich freue mich, dass so eine einstimmige Zustimmung herrscht im Stadtrat, eine Aufbruchsstimmung, was nach den ganzen Monaten hin und her und den unterschiedlichen Abwägungen natürlich eine große Erleichterung bei mir hervorruft“, kommentiert Loges das Ergebnis der Sondersitzung und freut sich über die Globe-Lösung: „Es ist sicherlich die Lösung, die für uns und folglich für Coburg die meiste Ausstrahlung hat. Insofern freue ich mich, dass wir einen Bau bekommen, der nicht nur für den Zeitraum der Generalsanierung für das Landestheater wichtig ist sondern auch in den Folgejahren ein nachhaltiges Ergebnis für die Stadt Coburg liefert.“

Der kaufmännische Direktor Fritz Frömming ist seit seinem ersten Arbeitstag am Landestheater Coburg mit dem Thema Generalsanierung und Interimsspielstätte beschäftigt und freut sich sehr über das Ergebnis: „Was ich ganz toll finde, ist, dass das jetzt eine Lösung ist, die alle Kräfte dieser Stadt vereint, die sich da hinter dem Theater und hinter einer nachhaltigen Lösung versammelt haben.“ Zudem wird das Landestheater mit dem Globe-Theater als Interimslösung während der Zeit seiner Generalsanierung „in einer der angesagtesten Immobilien Oberfrankens“ spielen können.

Laut Frömming wird derzeit an einer Verlängerung der Betriebsgenehmigung gearbeitet. Denn die Umsetzung und der Bau des Globe-Theaters werden mehr Zeit in Anspruch nehmen, als die vormals geplante Interimslösung.
Fritz Frömming: „Am Ende hat sich aber gezeigt: Wenn man vereint an einer Lösung arbeitet, die zunächst unwahrscheinlich ist und diese dann immer mehr reduziert, auf das, was als nächstes getan werden muss, dann ist ein so immenser Erfolg möglich. Das soll eine Richtschnur für die Generalsanierung des Landestheaters sein.“

 

Fotocredits:

Güterbahnhof Coburg, Stellwerk, Foto © Störfix

pm/red
20.02.2018

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