Kammermusik im ­Aufseßhöflein

Musikalisches und architektonisches Kleinod

Kammermusik im ­Aufseßhöflein

 Reine, klein besetzte Instrumentalmusik, so versteht sich der Begriff Kammermusik am ehesten. Auch die „rubin chamber players“ verstehen sich selbst als klassisches Kammermusik-Ensemble mit dem Wunsch, die schöne Tradition der „musica da camera“ in einer intimen Sphäre wiederzuerwecken. Neben Auftritten in etablierten Kammermusikreihen ist es eines der wichtigsten Ziele des Ensembles, Musik durch Konzerte zu Musikliebhabern zu bringen, die eher im sozusagen privaten Rahmen oder in sozialen Einrichtungen stattfinden. Gegründet von der Violinistin Valerie Rubin, bietet dieses einzigartige Ensemble nunmehr seit Jahren abwechslungsreiche Programme in flexibler Besetzung von Duo bis zum Sextett mit Werken aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte.

Auch die diesjährige Konzertreihe findet wieder in der fast schon intimen Atmosphäre des Bamberger „Aufseßhöfleins“ statt, dem architektonischen Kleinod, das in jahrelanger Arbeit erstklassig in Stand gesetzt wurde. Unter dem Motto „Kontraste – Harmonie trifft Dissonanz“ spielen Valerie Rubin (Violine), Geworg Budagjan (Violine), Martin Timphus (Viola) und Markus Mayers (Violoncello) am 9. März um 20.00 Uhr und am 10. März um 17.00 Uhr Kompositionen für Streichquartett von Mozart, Beethoven und Strawinsky. Man darf auf diesen musikalischen Diskurs durchaus gespannt sein. Die Kammermusikreihe im Aufseßhöflein wird dann mit jeweils anderer Besetzung und unter anderem Leitgedanken mit je zwei Konzerten im Mai, im September und, sozusagen als Finale, im November fortgesetzt. Karten gibt es, wegen der geringen Zahl der Sitzplätze, nur im Vorverkauf bei rubin@chamber-players.de oder telefonisch unter 0152 – 33513588.


Fotocredits:

Aufseßhöflein, Foto © Bildhübsch Photografie, Björn Eckert


30.01.2019

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