Daß‘s Christkind bloß Arme g‘sehg‘n hamm

Gerd Anthoff liest „Die Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma

Daß‘s Christkind bloß Arme g‘sehg‘n hamm

Die „Heilige Nacht“ gilt als eines der großen Werke Ludwig Thomas. Stilecht vorgetragen wird die Legende von dem beliebten und durch viele Film- und Fernsehrollen bekannten Münchner Theater- und Volksschauspieler Gerd Anthoff.

 

1967 begann seine Theaterkarriere mit Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel, an den Münchner Kammerspielen und am Münchner Volkstheater, bevor er 1970 festes Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel wurde und dort u. a. 27 Jahre lang in etwa 950 Vorstellungen des Theaterstücks „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ von Kurt Wilhelm den Nantwein gab. Seither wirkte er u. a. in den beliebten BR-Serien „Löwengrube“ als Kriminalkommissar Deinlein, „Die Hausmeisterin“ und „Café Meineid“ mit.

 

Deutschlandweit bekannt wurde er spätestens in der Rolle des umtriebigen Unternehmers Toni Rambold in der Sat.1-Serie „Der Bulle von Tölz“. In der Fernsehserie „Unter Verdacht“ spielt er als Dr. Claus Reiter den gerissenen und korrupten Leiter der Abteilung für die Untersuchung interner Delikte.

 

1995 erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis für „Über Kreuz“ und 2003 den Adolf-Grimme-Preis für „Unter Verdacht“.

Das Bamberger Streichquartett umrahmt die Lesung mit Werken von Mozart, Haydn und Schubert.

 

Anthoff liest am 3. Dezember um 19.30 Uhr in der Oberen Pfarre. Karten im Vorverkauf unter www.bvd-ticket.de oder an der Einlasskasse.

 

Copyright Foto: © M. v. Lenthe


26.11.2014

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