24. Meininger Kleinkunsttage

Über Selbstbeherrschung und Gegendarstellungen

24. Meininger Kleinkunsttage

Seit 1992 besteht das in Thüringen einmalige Festival und hat sich zwischenzeitlich zu einem national bekannten Publikums- und auch Künstlermagneten entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen, wo rein auf Comedy und Kabarett gesetzt wird, präsentiert man in Meiningen das komplette Spektrum der Kleinkunst. Lesen sich die Line-Ups anderswo wie ein „who is who“ der deutschen Comedyszene, so findet man in der thüringischen Kreis- und Kulturstadt auch Musik, Variety und Schauspiel. Von Torsten Sträter, der am 27. August den Startschuss gibt über Frank Krischek mit seinem Akkordeonkabarett am 10. September bis zum Schlußpunkt am 24. September der Kerim Pamuk & Lutz von Rosenberg Lipinsky vorbehalten ist, reiht sich eine Kleinkunstperle an die nächste.

 

Und noch etwas unterscheidet die Meininger Kleinkunsttage von vielen anderen Kabarett- und Comedyveranstaltungen, der „Thüringer Kleinkunstpreis“. Dieser mit 5.555,55 Euro dotierte Preis (und damit einer der höchstdotierten dieses Genres im deutschsprachigen Raum), der am 29. August im Rahmen der 24. Meininger Kleinkunsttage übergeben wird, geht heuer an die „Queenz of Piano“. Die Jury, die aus Mitgliedern des „Fördervereins Meininger Kleinkunsttage e.V.“ besteht, hat sich für das Duo entschieden, weil sie „die Qualität und Spiellust der beiden Pianistinnen und Entertainerinnen Anne Folger und Jennifer Rüth“ damit würdigen wollte.

 

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.meininger-kleinkunsttage.de

 

Copyright Foto: Jule- Gerhard, © Matschkowiak

 

Ludwig Märthesheimer
28.07.2015

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