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06.10.2017

Wenn das E-Werk groovt und swingt…

 Ganz neu ist der Weg der E-Werk-Macher nicht. Aber spannend. An drei Abenden werden hochkarätige Jazz-Musiker auftreten. Eröffnet wird der Jazzherbst am 4. Oktober von Omer Klein, am 3. und 30. November werden mit Rebekka Bakken und Bugge Wesseltoft zwei prägende Figuren der norwegischen Jazz-Bewegung auf der Bühne stehen. In den 70er-Jahren war Norwegen Geheimtipp des Jazz. Angeführt vom Saxophonisten Jan Garbarek (der am 15. Dezember in Helmbrechts spielt) entwickelte sich das Land zu einem trendgebenden Völkchen. Lange kam nichts, ehe das Genre die nordischen Staaten wiedereroberte. Neben Garbarek-Tochter Anja steht Bugge Wesseltoft im Fokus. Mit seinem Label Jazzland öffnete er Türen. Drehscheibe für die Aktivitäten bildet der Club Bla in Oslo, norwegisches Äquivalent zur Knitting Factory in New York. Als Mast...


09.10.2015

Konzertmeister Peter Rosenberg sagt mit Mozart adieu

 Peter Rosenberg, langjähriger Erster Konzertmeister der Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie, geht zu Beginn der kommenden Saison in den Ruhestand. Der im rumänischen Klausenburg geborene Geiger studierte zunächst an der Rubin-Musikakademie in Tel Aviv bei Alice Fenyves, dann an der Musikakademie Detmold bei Tibor Varga und beendete sein Studium bei Saschko Gawriloff an der Folkwang Hochschule in Essen mit dem Konzertexamen. Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, konzertierte international, machte Rundfunkaufnahmen bei deutschen Sendern und war zeitweise auch als Professor für Violine und Kammermusik pädagogisch tätig.     Herr Rosenberg, seit 32 Jahren sind Sie erster Konzertmeister der Bamberger Symphoniker, am 29. Oktober geben Sie Ihren Abschied vom Orchester mit einem Soloauftr...


27.07.2015

Nicht zweimal auf derselben Straße reisen

Auch wenn auf seiner Website als eine Art Lebensmotto, wie man vermuten darf, der Satz des Designers Alessandro Mendini zitiert wird: „Reise nicht zweimal auf derselben Straße!“ – eine Konstante im Leben von Andreas Ulich dürfte E.T.A. Hoffmann sein. Ulich ist, 1967, dort geboren, wo, 1822, der Schriftsteller, Komponist, Musikdirektor, Bühnenbildner, Zeichner und Musikkritiker gestorben ist: in Berlin. Hoffmann traf 1808 in Bamberg ein, Ulich war in den frühen Neunziger Jahren an die Regnitz gekommen, um über zwölf Jahre hinweg als festes Ensemblemitglied am E.T.A.-Hoffmann-Theater zu wirken.   Ulichs Interesse am Theater, am Schauspiel, wurde geweckt, als der Dreizehnjährige am Schillertheater seiner Heimatstadt eine Aufführung von William Shakespeares „Sommernachtstraum“ besuchte. Der ...